Bauen für das Gemeinwohl. Durisch+Nolli
1993 gründen Pia Durisch und Aldo Nolli ihr gemeinsames Büro.
Gemeinsam begleiten sie intensiv alle Projekte des Büros und zeichnen sich von Anfang an durch einen von lokalen Einflüssen eigenständigen Ansatz aus und durch einige bedeutende Projekte im Umgang mit Stadtraum und Kulturerbe.
Die Hauptaktivität des Büros richtet sich überwiegend auf Bauten für das Gemeinwohl, auf den Erhalt von Baukultur und auf die Architektur der Stadt aus.
Zu den realisierten Bauten gehören das Swisscom Service Center in Giubiasco und das Teatro Sociale in Bellinzona (1993-97), mit Giancarlo Durisch, die Restaurierung des Klosters Santa Maria in Claro (1997-2005), das Haus für einen Bildhauer in Mendrisio (2000), das mit dem SIA Preis für den besten privaten Bau von 1998 bis 2003 im Kanton Tessin ausgezeichnet wurde.
Es folgen zahlreiche private und öffentliche Aufträge im Bereich der Kultur, der Institutionen und der Bildung, darunter das Kulturzentrum Chiasso mit MaxMuseo und Spazio Officina 2005, die Lehrwerkstätten des Schweizerischen Baumeisterverbandes in Gordola 2011 und das Bundesstrafgericht Bellinzona (mit Bearth & Deplazes Architekten). Mit diesen Werken konnten sie sämtliche Ausgaben des SIA Preises in der Zeit 2003-2015 für sich entscheiden.
Zu ihren jüngsten Werken gehören die Wohnsiedlung für 280 Studenten der Student Mentor Foundation in Luzern 2013, das Schulzentrum Nosedo in Massagno 2017 in Zusammenarbeit mit Giraudi Radczuweit, das Nordische Skizentrum von Campra und das Verwaltungsgebäude von Lugano im 2019.
Im 2012 gewinnen sie den internationalen Preis “AIT Global Award for the very best in Interior and Architecture“ in der Kategorie “Bildung“, 2014 den Schweizer Stahlbaupreis “Prix Acier” und 2016 sind sie unter den Preisträgern des “Best Architects 17 Award” und 2021 den Prix Lignum.
In jüngster Zeit konnten sie durch die Teilnahme an internationalen Wettbewerben wichtige Projekte ausserhalb des Kanton Tessins akquirieren, wie das Assembly and Arts Building von Aiglon College (2017), das SRF-Next Sports & Media Center des Schweizer Fernsehens SRF in Zürich (2017), die Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan (2019) und des Betriebsgebäude DTB im St. Gallen (2020).
Das Engagement von Durisch + Nolli für das Gemeinwohl wird auch im Tessin fortgesetzt, mit Projekten, die der Nachhaltigkeit und der Wiederverwendung gewidmet sind, wie das Projekt für das Liceo Cantonale in Bellinzona (2018), die Neugestaltung des Areals des Ex-Macello Pubblico in Lugano im Jahr 2020 und die neue Kantine und Piazza der Organizzazione Sociopsichiatrica Cantonale OSC in Mendrisio, die im Jahr 2022 erworben wird.
Im Jahr 2000 unterrichteten sie an der Universität von Illinois (UIUC). Im Jahr 2006 unterrichteten sie an der IUAV Universität Venedig, Fakultät für Architektur. Von 2011 bis 2013 waren sie Gastprofessoren an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL. Von 2014 bis 2018 waren sie Gastprofessoren an der Accademia di Architettura di Mendrisio AAM.
Antonino Accardo, Isabel Aichinger, Sebastiano Bagutti, Maja Barta, Ramona Berdondini, Laura Berther, Paolo Betti, Filippo Bolognese, Andrea Caramaschi, Monica Caramella, Paolo Catrambone, Chiara Cattarini, Marco Coppola, Sira Crivelli, Luciana Cuciovan, David Dalsass, Valentina Del Motto, Alberto Figuccio, Olivier Gauchat, Pietro Gellona, Irene Giovanetti, Paola Gysi, Dominique Hasler, Pierre-Jean Holl, Ulrike Krommer, Jacopo Laffranchini, Valeria Laloli, Marco Lamanna, Michele Lenzi, Annalisa Leone, Dario Locher, Giona Lunghi, Jonatan Maddalena, Oscar Maradiaga, Matteo Marzi, Silvia Mauri, Alfredo Mazzieri, Alessandro Mazzucchini, Laura Müller, Gaia Mussi, Francesco Parisi, Nicolas Polli, Silvia Prearo, Margherita Pusterla, Alessandro Roda, Cristina Roiz De La Parra, Simona Sala, Davide Scardua, Thomas Schlichting, Birgit Schwarz, Elke Stauber, Greta Strano, Vincenza Sutter, Chiara Tansini, Martino Tomaselli, Natascha Vitaliano, Michele Zanetta, Fabiola Pineda Zenteno.